Pressemitteilungen

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Geplante Umstrukturierung der Bankengruppe

Verkauf Immobilienaktivitäten, möglicher neuer Mehrheitsaktionär und
Expansion nach Zentral- & Osteuropa

Wien, 29.08.2017 - Die WIENER PRIVATBANK SE strebt eine Umstrukturierung an, in deren Rahmen alle wesentlichen Immobilienaktivitäten im Laufe des zweiten Halbjahres 2017 und des ersten Halbjahrs 2018 veräußert werden sollen, sodass es zu einer weitgehenden Trennung zwischen Bank- und Immobiliengeschäft der Gesellschaft kommen würde.

Das betrifft insbesondere die Beteiligungen der Gesellschaft im Immobilienbereich (zB
ViennaEstate Immobilien AG und Wiener Privatbank Immobilienverwaltung GmbH) sowie die mittelbar gehaltenen Beteiligungen an Hotelliegenschaftsbesitzgesellschaften. Durch die
Veräußerung dieser Vermögensteile würde es voraussichtlich zu einer erhöhten Dividende für das Geschäftsjahr 2017 kommen, sofern die Veräußerungen bis zum Jahresende zumindest teilweise erfolgreich durchgeführt werden können.

Die Umstrukturierung wird angestrebt, weil sich Günter Kerbler und Mag. Johann Kowar in
weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf ihrer direkt und indirekt gehaltenen,
insgesamt mehrheitlichen Beteiligung an der Gesellschaft an die Arca Capital Gruppe, eine
slowakische Investmentgruppe mit Sitz in Bratislava, befinden.

„Durch diese Transaktion würde die Wiener Privatbank eine zentrale Position in der Arca Capital Gruppe einnehmen. Der Hauptsitz der Bank würde in Wien verbleiben und eine perfekte Basis für das weitere geplante Wachstum der Unternehmensgruppe in Zentralund Osteuropa bilden“, deponiert MMag.Dr. Helmut Hardt, Vorstand der Wiener Privatbank, der auch eine mittelfristige Erweiterung der Geschäftsfelder durch die Errichtung von Filialen in Prag und Bratislava, wie auch das große Kundenpotential der Arca Capital Gruppe, als weitere positive Entwicklungschancen für die Bank sieht.

„Durch den beabsichtigten neuen Eigentümer würde sich die Möglichkeit eröffnen, das Asset Management der Wiener Privatbank mit der Vertriebsstärke der Arca Capital Gruppe in den Zentral- und Osteuropäischen Regionen zu bündeln und deren Kunden auch weitere Bankdienstleistungen anzubieten“, ergänzt Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank.

In Wien ist die Arca Group seit dem Jahr 2016 als ein großer Einzelaktionär mit etwa einem Prozent an der Vienna Insurance Group (VIG) beteiligt Die Transaktion soll im Falle eines Vertragsabschlusses und vorbehaltlich der Zustimmung der FMA zum Beteiligungserwerb voraussichtlich im 2. Quartal 2018 durchgeführt werden (Closing). Nach Durchführung der Transaktion wäre den Aktionären ein öffentliches Angebot gemäß §§ 22 ff ÜbG zu unterbreiten.

Wiener Privatbank Börseausblick 2017

Aktien bleiben die Investmentform erster Wahl

  • Globales Wachstum wird wieder real
  • Europa und Österreich „wachsen“ in das Interesse der Anleger hinein
  • Top-Picks: Erste Group, Raiffeisen, Andritz, Palfinger, AT&S, CA-Immo

Wien, 13. Dezember 2016. Die Wiener Privatbank erwartet für das Börsenjahr 2017 interessante Investitionschancen. Ausgehend von den USA werde globales Wachstum wieder glaubhaft, so die Kapitalmarktexperten. An den Rohstoffmärkten kehre die Ökonomie zurück und die Inflation stehe nicht mehr „ante“ sondern „in“ portas. „Insgesamt also gute Voraussetzungen für die Weltbörsen. Nach einem kurzen Trump-Schock rechnen nun fast alle Ökonomen mit zumindest leichtem Wachstum in Sachen BIP und Inflation. Gleichzeitig kehrt das Vertrauen in Europa zurück, was Aktien erneut zur ersten Wahl macht“, so Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank. Nach dem turbulenten Jahr 2016 verlagert sich das politische Restrisiko nun auf die Konsequenzen aus dem „Brexit“ und dem Italienreferendum. Zuletzt wurden die Kapitalmärkte dabei positiv von der Makroseite überrascht: So zeigt sich zum Beispiel Europa schon jetzt von seiner besseren Seite, wie Berger betont: „Zuletzt wurden die Erwartungen an die BIP-Entwicklung so stark wie seit 2012 nicht mehr übertroffen. Auch der deutsche ifo Index und der Einkaufsmanagerindex sorgten mit starken Daten für positive Stimmung. Wir sind guter Dinge, dass man mit einem Übertragungseffekt bis ins Jahr 2017 rechnen darf.“ Dazu gesellt sich, dass auch das auch der für Österreich so wichtige CEE-Raum wieder positiver wahrgenommen werde.

Aktien – what else!
Die Kapitalmarktexperten der Wiener Privatbank sehen in diesem Umfeld Aktien unverändert als die Investmentform erster Wahl. Die Notenbanken werden nicht mehr so dominant an den Märkten präsent sein wie in den Vorjahren. Der Fokus wird verstärkt zu Fundamentaldaten, wie etwa dem Ölpreis, oder dem Gewinnwachstum der Unternehmen zurückkehren. Dazu Wolfgang Matejka, Chief Investment Officer der Wiener Privatbank: „Aktien gefallen uns auch aus Bewertungsgründen prinzipiell deutlich besser als Anleihen. Mit der wirtschaftlichen Erholung ‚wächst‘ zudem Europa und vor allem Österreich wieder ins Interesse der Anleger hinein.“ Bei Anleihen bleibt Matejka dagegen vorsichtiger. Der Fokus liegt hier auf kürzeren Laufzeiten sowie US-Bonds.

Top-Picks für das neue Jahr
Am österreichischen Aktienmarkt rechnet die Wiener Privatbank mit einer positiven Entwicklung 2017. „Palfinger, Andritz und AT&S könnten als zyklische Unternehmen von der wirtschaftlichen Erholung profitieren. Bei den Finanzwerten bleiben Erste Group und Raiffeisen ganz oben gereiht. Einige Immobilienfirmen handeln unverändert mit deutlichen Abschlägen zum NAV und stellen dadurch eine günstige Einstiegsmöglichkeit dar. Hier liegt unser Top-Pick bei CA-Immo“, verrät Matejka.

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