Pressemitteilungen

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Wiener Privatbank Börseausblick 2017

Aktien bleiben die Investmentform erster Wahl

  • Globales Wachstum wird wieder real
  • Europa und Österreich „wachsen“ in das Interesse der Anleger hinein
  • Top-Picks: Erste Group, Raiffeisen, Andritz, Palfinger, AT&S, CA-Immo

Wien, 13. Dezember 2016. Die Wiener Privatbank erwartet für das Börsenjahr 2017 interessante Investitionschancen. Ausgehend von den USA werde globales Wachstum wieder glaubhaft, so die Kapitalmarktexperten. An den Rohstoffmärkten kehre die Ökonomie zurück und die Inflation stehe nicht mehr „ante“ sondern „in“ portas. „Insgesamt also gute Voraussetzungen für die Weltbörsen. Nach einem kurzen Trump-Schock rechnen nun fast alle Ökonomen mit zumindest leichtem Wachstum in Sachen BIP und Inflation. Gleichzeitig kehrt das Vertrauen in Europa zurück, was Aktien erneut zur ersten Wahl macht“, so Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank. Nach dem turbulenten Jahr 2016 verlagert sich das politische Restrisiko nun auf die Konsequenzen aus dem „Brexit“ und dem Italienreferendum. Zuletzt wurden die Kapitalmärkte dabei positiv von der Makroseite überrascht: So zeigt sich zum Beispiel Europa schon jetzt von seiner besseren Seite, wie Berger betont: „Zuletzt wurden die Erwartungen an die BIP-Entwicklung so stark wie seit 2012 nicht mehr übertroffen. Auch der deutsche ifo Index und der Einkaufsmanagerindex sorgten mit starken Daten für positive Stimmung. Wir sind guter Dinge, dass man mit einem Übertragungseffekt bis ins Jahr 2017 rechnen darf.“ Dazu gesellt sich, dass auch das auch der für Österreich so wichtige CEE-Raum wieder positiver wahrgenommen werde.

Aktien – what else!
Die Kapitalmarktexperten der Wiener Privatbank sehen in diesem Umfeld Aktien unverändert als die Investmentform erster Wahl. Die Notenbanken werden nicht mehr so dominant an den Märkten präsent sein wie in den Vorjahren. Der Fokus wird verstärkt zu Fundamentaldaten, wie etwa dem Ölpreis, oder dem Gewinnwachstum der Unternehmen zurückkehren. Dazu Wolfgang Matejka, Chief Investment Officer der Wiener Privatbank: „Aktien gefallen uns auch aus Bewertungsgründen prinzipiell deutlich besser als Anleihen. Mit der wirtschaftlichen Erholung ‚wächst‘ zudem Europa und vor allem Österreich wieder ins Interesse der Anleger hinein.“ Bei Anleihen bleibt Matejka dagegen vorsichtiger. Der Fokus liegt hier auf kürzeren Laufzeiten sowie US-Bonds.

Top-Picks für das neue Jahr
Am österreichischen Aktienmarkt rechnet die Wiener Privatbank mit einer positiven Entwicklung 2017. „Palfinger, Andritz und AT&S könnten als zyklische Unternehmen von der wirtschaftlichen Erholung profitieren. Bei den Finanzwerten bleiben Erste Group und Raiffeisen ganz oben gereiht. Einige Immobilienfirmen handeln unverändert mit deutlichen Abschlägen zum NAV und stellen dadurch eine günstige Einstiegsmöglichkeit dar. Hier liegt unser Top-Pick bei CA-Immo“, verrät Matejka.

Erstes Wiener Wohnimmobilien-Trendbarometer

Hippe Grätzeln und Suche nach Leistbarkeit sorgen für Bewegung am Wiener Wohnimmobilienmarkt

  • Wiener Privatbank: Klassiker für Substanzinvestoren, hippe Lagen für Renditeinvestoren
  • Wiener Privatbank Immobilienmakler: Städtische Lagen in hippen Grätzeln am stärksten nachgefragt
  • FindMyHome.at: Größter Angebots-Nachfrage-Gap in den Bezirken 5, 16 und 17

Wien, 20. Oktober 2016. Die Wiener Privatbank, Österreichs führender Spezialist für Immobilieninvestments, die Wiener Privatbank Immobilienmakler GmbH und die Experten vom Immobilienportal FindMyHome.at präsentierten heute ihr neues Wiener Wohnimmobilien-Trendbarometer. In diesem werden mit dem Angebots-Nachfrage-Gap und dem Bevölkerungszuwachs nach Bezirken die wichtigsten Markttreiber analysiert und die Preisentwicklung beleuchtet. Die Ergebnisse: Während die Bezirke 2, 15 und 10 derzeit am stärksten wachsen, besteht der größte Angebots-Nachfrage-Gap in den Bezirken 5, 16 und 17. Insgesamt bleiben Investitionen in Wiener Wohnimmobilien attraktiv. Der Fokus richtet sich dabei vor allem auf aufstrebende städtische Lagen in hippen Grätzeln mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur.

Neue Hot-Spots am Wiener Wohnimmobilienmarkt
Das Immobilienportal FindMyHome.at untersuchte, in welchen Bezirken die Bevölkerung derzeit am stärksten steigt und wo die Nachfrage das Angebot am höchsten übersteigt. Die Resultate sind durchaus überraschend. Geschäftsführer Bernd Gabel-Hlawa: „Den stärksten Nachfragedruck sehen wir derzeit in den Bezirken 5, 16 und 17. Hier trifft eine hohe Nachfrage auf ein derzeit relativ beschränktes Angebot. Dies hat einerseits mit der Aufwertung dieser Bezirke und der Entstehung von beliebter werdenden Wohngegenden in diesen Bezirken zu tun. Andererseits sehen wir hier Ausweichbewegungen von angrenzenden Bezirken, die inzwischen deutlich teurer geworden sind. Starken Zuzug sehen wir zudem bei den Bezirken 2, 15 und 10, was sich ebenfalls sehr positiv auf die Nachfragesituation in diesen Regionen auswirkt.“

Wien folgt mit ‚Grätzlifizierung‘ internationalen Vorbildern

Diese Trends sehen auch die Experten der Wiener Privatbank Immobilienmakler GmbH in ihrem täglichen Geschäft. Dass die Nachfrage insbesondere im günstigen bis mittleren Preissegment angezogen hat, kann Geschäftsführerin Elisabeth Rist bestätigen: „Der Trend geht klar in Richtung kleinere, leistbare Wohnungen. Wir verzeichnen die meisten Anfragen bei gebrauchten Altbauwohnungen mit Sanierungsbedarf.“ Auffällig sei auch, dass sich das Zentrum immer mehr erweitere, so Rist: „Die hochpreisigen Innenstadtlagen haben den Ring hinter sich gelassen und reichen inzwischen bis in Gürtelnähe. Damit einher geht eine ‚Grätzlifizierung‘, wie wir sie aus Berlin oder London kennen. Es gibt nicht mehr nur ein Zentrum, wo alle sein wollen und hinströmen sondern mehrere angesagte Szeneviertel, die an Bedeutung gewinnen und inzwischen deutlich über den Gürtel hinausreichen. Hippe Grätzeln in städtischen Lagen oder der ehemaligen Vorstadt mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur entwickeln sich daher zunehmend als the place to be.“ Im Fokus stünden dabei Viertel wie das Quartier Belvedere/Sonnwendviertel rund um den Hauptbahnhof oder Gegenden entlang der geplanten U5-Linie. Potenzial sieht Rist dank dem Trend „Biedermeier reloaded“ auch in der zweiten Welle der Marktviertel – vom Viktor-Adler-Markt, über den Hannover Markt bis hin zum Meidlinger Markt.

Anlageempfehlungen der Wiener Privatbank

Die Ergebnisse des ersten Wohnimmobilien-Trendbarometers liefern laut Wiener Privatbank eine fundierte Basis für Investitionsentscheidungen. Dazu Vorstand Helmut Hardt: „Die demografischen Trends sind langfristig intakt, und Investitionen in Wiener Wohnimmobilien bleiben attraktiv. Aufgrund des Angebots-Nachfrage-Gaps in einzelnen Bezirken ist aber ein guter Marktzugang erfolgsentscheidend.″ Für Substanzinvestoren seien hochwertige Wohnungen in guten Lagen – im Neu- wie im Altbau – nach wie vor erste Wahl: „Hier empfehlen wir Top-Lagen der Bezirke 13, 18 und 19. Die Rendite ist mit 3,0 bis 3,5 Prozent im aktuellen Anlageumfeld unverändert attraktiv.“ Für Potenzialinvestoren, die Wert auf eine höhere Rendite legen, empfiehlt Hardt gebrauchte Wohnungen in interessanten Mikrolagen: „Insbesondere in einzelnen Grätzeln des 10., 16., 17. und 20. Bezirks orten wir gute Investitionsmöglichkeiten. Wichtig ist die optimale Vermietbarkeit der Wohnung, sie sollte daher nicht größer als 45 bis 75 m² sein. Hier kann man mit einer Rendite von  3,5 bis 4,0 Prozent rechnen.“

Wiener Privatbank SE steigert Halbjahresergebnis 2016 aufgrund von Einmaleffekten deutlich auf EUR 3,38 Mio.

Wiener Privatbank SE steigert Halbjahresergebnis 2016 aufgrund von Einmaleffekten deutlich auf EUR 3,38 Mio.

  • Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG prägte Geschäftsentwicklung
  • Steigerung der Assets under Management auf rund EUR 2 Mrd.
  • Zufriedenstellende Unternehmensentwicklung im Gesamtjahr 2016 erwartet


Wien, 30. September 2016. Die Wiener Privatbank SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 eine positive Geschäftsentwicklung, die insbesondere von der Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG im zweiten Quartal geprägt war. Das Halbjahresergebnis ohne Fremdanteile stieg deutlich auf EUR 3,38 Mio. (1-6/2015: EUR -0,17 Mio.). Höchste Priorität hatte die rasche Integration des Bankbetriebs sowie aller Mitarbeiter in die Wiener Privatbank-Gruppe, so Vorstand Helmut Hardt: „Nach der Übernahme haben wir es geschafft, die Stärken der zwei Teams zu verbinden und unser Kerngeschäftsfeld Kapitalmarkt nachhaltig zu stärken. Unsere Assets under Management stiegen auf rund EUR 2 Mrd., die Kundenzahl erhöhte sich auf rund 12.000.“ Auch das Kerngeschäftsfeld Immobilien entwickelte sich im ersten Halbjahr gut: „Besonders hoch war die Nachfrage bei den von Stararchitekt Renzo Piano entworfenen Parkapartments im Wiener Quartier Belvedere“, so Hardt weiter.

Ergebnisentwicklung 1-6/2016
Das Betriebsergebnis war im ersten Halbjahr 2016 mit EUR 5,04 Mio. deutlich positiv, nach EUR -1,21 Mio. in der Vergleichsperiode. Diese Verbesserung war auf die gestiegenen Positionen Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss und Erfolg aus Bauleistungen und Immobilienhandel zurückzuführen. Positiv auf das Ergebnis wirkte sich zudem der höhere Sonstige betriebliche Erfolg (EUR 8,61 Mio., nach EUR 1,46 Mio. 1-6/2015) aus, der aus Einmaleffekten durch die Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG resultierte. Das Ergebnis vor Steuern kam bei EUR 4,57 Mio. zu liegen (1-6/2015: EUR -0,34 Mio.), das Ergebnis je Aktie (unverwässert) verbesserte sich deutlich auf EUR 0,79, nach EUR -0,04 im ersten Halbjahr 2015. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten ist durch die im zweiten Quartal abgeschlossene Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG jedoch nur eingeschränkt gegeben.

Die IFRS-Bilanzsumme der Wiener Privatbank erhöhte sich infolge der Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG zum Stichtag 30. Juni 2016 deutlich auf EUR 547,63 Mio., nach EUR 187,07 Mio. zum Ultimo 2015. Das Eigenkapital (exklusive Minderheiten) erhöhte sich auf EUR 35,47 Mio., nach EUR 34,24 Mio. zum 31. Dezember 2015.

Ausblick 2016
Vor dem Hintergrund des Brexit-Votums, zahlreicher geopolitischer Krisen sowie der Abschwächung des Wachstums in China erwartet die Wiener Privatbank für das weitere Geschäftsjahr 2016 eine eher verhaltene wirtschaftliche Dynamik.

Die Wiener Privatbank setzt im zweiten Halbjahr 2016 weiterhin auf ihre Expertise in den Kerngeschäftsfeldern Kapitalmarkt und Immobilien sowie auf den Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit. Die Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG bietet gute Voraussetzungen, um die Position am Private Banking-Markt deutlich zu stärken und zu internationalisieren. „Ein wichtiger Schritt war die Bündelung des nunmehr größeren Leistungsspektrums in einem neuen Kompetenzzentrum für Private Banking-Kunden im September 2016“, so Vorstand Eduard Berger. Im Geschäftsfeld Immobilien Produkte & Dienstleistungen rechnet die Wiener Privatbank mit einer weiterhin guten Nachfrage. In der Immobiliendienstleistungssparte sollen das Maklergeschäft und die Hausverwaltung weiter ausgebaut werden.

Angesichts der gestärkten Positionierung geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 von einer zufriedenstellenden Unternehmensentwicklung aus. Weitere positive Effekte aus der Übernahme des Valartis Bank (Austria) Bankbetriebes werden in den Folgejahren erwartet.

Wiener Privatbank eröffnet neues Kompetenzzentrum für Private Banking-Kunden

Wien, 16. September 2016. Mit einem neuen Kompetenzzentrum für Private Banking-Kunden setzt die Wiener Privatbank eine neue Benchmark für modernes Private Banking. „Unsere Idee war es, höchste Beratungsqualität an einem Ort zu konzentrieren und unseren Kunden einen exklusiven One-Stop-Shop für ihre Veranlagungsthemen zu bieten“, so Wiener Privatbank-Vorstand Eduard Berger. Das nach der erfolgreichen Integration des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG größere Leistungsspektrum wurde in einem Kompetenzzentrum für Kapitalmarkt und Immobilien gebündelt. Eduard Berger weiter: „Damit heben wir die Qualität der Betreuung auf eine neue Stufe. Statt der oftmals üblichen anonymen Anlageempfehlungen namenloser Profis gibt es bei uns individuelle Betreuung auf höchstem Niveau. Wir haben einen Ort geschaffen, in dem unsere Kunden mit unseren Experten – etwa dem Asset Manager oder dem Immobilienexperten – direkt an einem Tisch sitzen. Dadurch können wir sehr rasch auf Kundenwünsche reagieren und auch Spezialprodukte aufsetzen.“ Das internationale Private Banking-Team unter Leitung von Thomas Eschelmüller spricht insgesamt 22 Sprachen und bietet Family Offices, Privatinvestoren, Institutionen sowie Stiftungen im In- und Ausland maßgeschneiderte Private Banking-Dienstleistungen. Der regionale Fokus liegt auf Kunden aus Österreich sowie der CEE- und CIS-Region.

Für das moderne Design des neuen Kompetenzzentrums am Standort Parkring 12/Theodor Herzl Platz zeichnet das renommierte Architekturbüro beutl.gaisbauer verantwortlich. Der loftartige Raumcharakter mit viel Glas und Licht schafft im Zusammenspiel mit den diskreten Besprechungsräumen und hochwertigen Materialien eine ideale Atmosphäre für individuelle Beratungsgespräche.

Wiener Privatbank Börseaublick: M&A Tango beflügelt Europas Börsen in Q4 2016

Wien, 14. September 2016. Die Wiener Privatbank geht in ihrem Marktausblick für das 4. Quartal 2016 in einem volatilen Umfeld von interessanten Investitionschancen aus. Wiener Privatbank-Vorstand Eduard Berger sieht den aktuellen Kapitalmarktkosmos chancenreich: „Nach dem anfänglichen Brexit-Schock haben sich die Märkte schnell beruhigt. Fundamentalanalysen geben wieder den Ton an, und der M&A-Tango wird Europas Börsen auch im Schlussquartal beflügeln.“ Zur Gewinnerwartung der Aktienmärkte im laufenden Jahr meint Berger: „Europa ist nicht mehr das Beiboot hinter dem globalen Tanker. Vielmehr machen die historischen Wachstumsmotoren China und USA gerade Pause, und kleinere Staaten holen auf. Allen voran Österreich, das aktuell der Markt mit der höchsten qualitativen Gewinnerholung in Europa ist.“

Dividendenrenditen bleiben attraktiv
Laut Kapitalmarktexperten der Wiener Privatbank mache der Renditeabstand zwischen Dividenden und Unternehmensanleihen Aktieninvestments weiterhin sehr attraktiv. Dazu Wolfgang Matejka, Chief Investment Officer der Wiener Privatbank: „Europas Aktien sind nach Value-Kriterien betrachtet gegenüber anderen Märkten so tief bewertet wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr und somit die mit Abstand billigsten der Welt. Die europäischen Märkte spiegeln das Wachstumspotenzial noch nicht wider. Am allerwenigsten Österreich mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von aktuell 1,0.“ Die Investmentstrategie der Wiener Privatbank sieht daher weiterhin eine Übergewichtung von Aktien gegenüber Anleihen vor. Regional liege der Fokus auf Europa und Japan, ergänzt um selektive Investments in Schwellenländern wie Indien.

Top-Picks für das 4. Quartal 2016
Am österreichischen Aktienmarkt rechnet die Wiener Privatbank mit einer spannenden Entwicklung im 4. Quartal 2016. „Die Selbstheilungskräfte der Wirtschaft tragen Früchte. Österreich wird wieder als CEE-Proxy wahrgenommen und zeigt sich nach den erfolgreichen Restrukturierungen im Banken- und Versicherungsbereich gestärkt. Gleichzeitig steigt die M&A-Aktivität durch das billige Geld der Europäischen Zentralbank“, so Wolfgang Matejka. Sektorspezifisch orten die Wiener Privatbank-Experten derzeit das größte Potenzial bei Immobilienaktien, Unternehmen mit CEE-Fokus, Technologiewerten und Bankentiteln: „Unsere Top-Picks für das Schlussquartal sind daher AT&S, Erste Group, Immofinanz, RBI und Uniqa“, verrät Matejka.

Wiener Privatbank SE steigert Jahresergebnis 2015 auf EUR 3,48 Mio.

Wien, 29. April 2016. Die Wiener Privatbank SE konnte trotz der gedämpften Konjunkturentwicklung im Geschäftsjahr 2015 ihr Jahresergebnis ohne Fremdanteile deutlich auf EUR 3,48 Mio. steigern (2014: EUR 2,55 Mio.). Beide Kerngeschäftsfelder – Kapitalmarkt und Immobilien – entwickelten sich zufriedenstellend, so Wiener Privatbank-Vorstand Helmut Hardt: „Unsere Investmentfonds haben 2015 ausgezeichnet performt. Mit zweistelligen Zuwachsraten gehörten der Wiener Privatbank European Property, der Mozart One sowie der Wiener Privatbank European Equity 2015 zu den besten Fonds ihrer jeweiligen Kategorie in Europa. Im Immobilienbereich haben wir die neu gegründete Wiener Privatbank Immobilienmakler GmbH erfolgreich als Spezialist für hochwertige Wohnungen und Zinshaus-Investments positioniert sowie den Vertrieb unserer Vorsorgewohnungsprojekte im Neu- und Altbau fortgeführt. Die Vienna Estate Immobilien AG hatte ihr erfolgreichstes Geschäftsjahr seit Gründung.“

Um die Eigenkapitalstruktur im Zusammenhang mit der Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) zu stärken, hat der Vorstand beschlossen, EUR 1,5 Mio. den Rücklagen zuzuführen und der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,50 je Aktie vorzuschlagen (nach EUR 0,80 im Vorjahr). Das Closing der Übernahme erfolgte plangemäß am 1. April 2016.

Ergebnisentwicklung 2015
Die Wiener Privatbank konnte das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2015 deutlich von EUR 0,56 Mio. auf EUR 0,93 Mio. steigern. Diese Verbesserung ist einerseits auf die Erhöhung des sonstigen betrieblichen Ertrages (EUR 4,87 Mio., nach EUR 3,97 Mio. 2014) sowie auf die Steigerung des Provisionsüberschusses (EUR 3,61 Mio., nach EUR 3,46 Mio. 2014) zurückzuführen. Demgegenüber reduzierte sich der Zinsüberschuss auf EUR 0,84 Mio., nach EUR 1,38 Mio. im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern konnte – auch aufgrund des erhöhten Ergebnisses aus finanziellen Vermögenswerten – um rund 48 % auf EUR 4,16 Mio. gesteigert werden (2014: EUR 2,82 Mio.). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf EUR 0,81 (2014: EUR 0,60).

Die IFRS-Bilanzsumme der Wiener Privatbank erhöhte sich zum Stichtag 2015 leicht auf EUR 187,07 Mio., nach EUR 185,00 Mio. zum Ultimo 2014. Das Eigenkapital (exklusive Minderheiten) stieg geringfügig auf EUR 34,24 Mio. (31. Dezember 2014: EUR 33,90 Mio.). Die Kernkapitalquote der Wiener Privatbank erhöhte sich zum Ultimo 2015 auf rund 20,05 % (31. Dezember 2014: 15,70 %) und befindet sich damit weiterhin auf einem für die Bankenbranche überdurchschnittlich hohen Niveau.

Ausblick 2016
Vor dem Hintergrund der expansiven Geldpolitik und der erwarteten Konjunkturerholung geht die Wiener Privatbank von einem guten Jahr an den europäischen Aktienmärkten aus. Mit kurzfristigen Volatilitäten wie zu Beginn des Jahres ist jedoch immer wieder zu rechnen. Am Wiener Markt für Immobilien-Investments rechnet die Wiener Privatbank auch im Jahr 2016 mit einer unverändert stabilen Preis- und Nachfrageentwicklung.

Die Wiener Privatbank setzt im Geschäftsjahr 2016 weiterhin auf ihre Expertise in den Kerngeschäftsfeldern Kapitalmarkt und Immobilien sowie auf den Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit. Die Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG bietet gute Voraussetzungen, um die Position der Wiener Privatbank am Private Banking-Markt deutlich zu stärken und zu internationalisieren. „Unseren Fokus auf Immobilien und Kapitalmarkt ergänzen wir durch die internationale Expertise sowie die erfolgreiche Fondspalette der Valartis Bank (Austria) AG optimal“, fasst Wiener Privatbank-Vorstand Eduard Berger zusammen. Im Geschäftsfeld Immobilien Produkte & Dienstleistungen rechnet die Wiener Privatbank 2016 mit einer guten Nachfrage, insbesondere bei innovativen Produkten wie der Vorsorgewohnung+ oder den von Stararchitekt Renzo Piano entworfenen Parkapartments im Wiener Quartier Belvedere. In der Immobiliendienstleistungssparte sollen das Maklergeschäft und die Hausverwaltung weiter ausgebaut werden.

Angesichts des leicht verbesserten Marktumfelds und der gestärkten Positionierung geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 von einer zufriedenstellenden Unternehmensentwicklung aus. Positive Effekte aus der Übernahme des Valartis Bank (Austria) Bankbetriebes werden aufgrund von anfallenden Integrationskosten jedoch erst in den Folgejahren erwartet.

Aufstieg in eine neue Liga: Immofinanz-CEO Oliver Schumy zu Gast in der Wiener Privatbank

Wien, 25. April 2016. Die Wiener Privatbank lud letzten Donnerstag Kunden und Freunde zu einem Vortrag von Oliver Schumy, CEO der Immofinanz AG. Vor einem hochkarätigen Publikum erörterte Schumy nur wenige Tage nach der offiziellen Bekanntgabe die Vorteile des geplanten Zusammenschlusses von Immofinanz und CA Immo. „Am Ende des Tages ist eine Verschmelzung das Ziel“, so der Immofinanz-CEO. Gemeinsam würde ein neuer Immobilienriese mit einem Portfoliowert von rund 6 Mrd. Euro entstehen. Hinzu käme noch eine prall gefüllte Development-Pipeline – insbesondere am attraktiven deutschen Immobilienmarkt. Schumy weiter: „Wir steigen damit in eine vollkommen neue Liga auf, in der es nur mehr ganz wenige vor uns gibt. In Zentral- und Osteuropa werden wir dann sogar der mit Abstand größte Immobilienkonzern sein“, so Schumy.

Die Gastgeber Eduard Berger und Helmut Hardt, Vorstände der Wiener Privatbank, sorgten aber nicht nur für das geistige Wohl ihrer Kunden und Partner. Im Anschluss an den Vortrag wurden ausgewählte Weine des Weinguts Haitzer & Supper präsentiert. Das dazu passende Gerstner-Büffet sorgte gemeinsam mit den Weinen und dem neu erworbenen Immobilienwissen für gute Stimmung und reichlich Gesprächsstoff unter den über 100 erschienenen Gästen.

Semper Constantia Privatbank kauft Valartis KAG von Wiener Privatbank

Wien, 1. April 2016. Die Semper Constantia Privatbank hat die Valartis Asset Management (Austria) Kapitalanlagegesellschaft von der Wiener Privatbank SE erworben. Die Vertragsunterzeichnung fand am 1. April 2016 statt. Die Semper Constantia übernimmt damit, wie bereits für alle anderen Wiener Privatbank-Fonds, auch für die Valartis-Fonds die KAG- und Depotbanken-Funktion. Das Management der Valartis-Fonds verbleibt bei der Wiener Privatbank-Gruppe und wird in Zukunft von den Experten von Matejka & Partner übernommen. Die Wiener Privatbank behält damit ihren strategischen Fokus auf Asset- und Fonds-Management bei.

„Bereits bei unserem Amtsantritt vor einem Jahr haben meine Vorstandskollegen und ich betont, dass wir unsere Kerngeschäftsfelder nicht nur durch organisches Wachstum, sondern auch durch gezielte Akquisitionen ausweiten wollen“, betont Dr. Bernhard Ramsauer, CEO und Miteigentümer der Semper Constantia. „Wir haben uns nach eingehender Prüfung für diese Übernahme entschieden und stärken damit unsere Rolle als eine der führenden österreichischen Fondsgesellschaften. Die KAG der Semper Constantia verwaltet nunmehr über 220 Fonds.“

Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank: „Unser strategischer Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau unserer Asset Management-Aktivitäten. Die übernommenen Fonds werden wir gemeinsam mit den Experten von Matejka & Partner erfolgreich weiterentwickeln. Gleichzeitig sind wir froh, mit der Semper Constantia Privatbank den idealen Eigentümer für die Valartis KAG gefunden zu haben. Mit der Semper Constantia verbindet uns eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit, die nunmehr weiter vertieft wird.“

Wiener Privatbank SE: Closing der Übernahme des Valartis Bank (Austria)-Geschäfts

Wien, 1. April 2016. Nach Erfüllung aller aufschiebenden Bedingungen erfolgte heute plangemäß das Closing der Übernahme wesentlicher Geschäftstätigkeiten des Bankbetriebs der Valartis Bank (Austria) AG durch die Wiener Privatbank SE. Damit entsteht ein Bankinstitut mit einer Bilanzsumme von rund EUR 450 Mio., Assets under Management von über EUR 2,2 Mrd. sowie rund 12.000 Kunden. Durch die Übernahme kann die Wiener Privatbank ihre Position am Private Banking-Markt deutlich stärken, die Geschäftsbasis internationalisieren sowie das Dienstleistungs- und Produktportfolio erweitern. Im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion platzierte die Wiener Privatbank zur weiteren Stärkung der Eigenmittelausstattung im März 2016 eine Pflichtwandelanleihe mit einem Volumen von EUR 5,1 Mio.

Perfekte strategische Ergänzung
„Das internationale Geschäft, die erfolgreiche Fondspalette sowie die über 125-jährige Private Banking-Expertise der Valartis Bank (Austria) AG sind die perfekte strategische Ergänzung für die Wiener Privatbank. So stärken wir unsere Marktposition nachhaltig, können neue Kundengruppen von unserer Kapitalmarkt- und Immobilienkompetenz überzeugen und weiter wachsen“, sagt Helmut Hardt, Vorstand der Wiener Privatbank SE. Höchste Priorität hat nunmehr die rasche Integration des Bankbetriebs sowie aller Mitarbeiter der Valartis Bank (Austria) AG in die Wiener Privatbank-Gruppe: „Wir werden 2016 unsere Stärken verbinden und mit dem besten Team unsere Kunden  noch umfangreicher als bisher betreuen. Ab heute treten wir unter der Marke der gestärkten, deutlich internationaleren Wiener Privatbank auf“, so Vorstand Eduard Berger.

Wie berichtet wird der Bankbetrieb der Valartis Bank (Austria) AG sowie die Beteiligung an der Kapitalanlagegesellschaft übernommen. Der Erwerb der Liegenschaft in der Rathausstraße 20, 1010 Wien, erfolgt durch eine Joint Venture-Gesellschaft, die mehrheitlich im Besitz der Wiener Privatbank SE steht.

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