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Wien, 29. April 2008. Die börsenotierte Wiener Privatbank Immobilieninvest AG erzielte im Geschäftsjahr 2007 ein Rekordergebnis. Der Jahresüberschuss ohne Fremdanteile konnte gegenüber dem Proforma-Geschäftsjahr 2006 (EUR 5,63 Mio.) auf EUR 12,07 Mio. gesteigert werden. Dieser außerordentlich hohe Anstieg in einem herausfordernden Marktumfeld resultierte aus einer starken operativen Entwicklung sowie Verkaufsgewinnen bei der Veräußerung der Management- und Dienstleistungsgesellschaften. Entsprechend dieser positiven Unternehmens- und Ertragsentwicklung wird der Vorstand der Wiener Privatbank der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende von EUR 1,45 je Aktie vorschlagen, nach zuletzt EUR 0,95 je Aktie (für das Geschäftsjahr 2005/06 inklusive dem Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006).
Mittelfristig erwartet die Wiener Privatbank eine Stabilisierung der globalen Kapitalmärkte und ein positives Marktumfeld für Private Banking-Dienstleistungen. Mit den Verkaufserlösen aus den Management- und Dienstleistungsgesellschaften wird die Wiener Privatbank daher ihren Expansionskurs fortsetzen und ihren Fokus auf die Geschäftsfelder Private Banking & Vermögensverwaltung sowie Corporate & Investment Banking legen. Die Kernkompetenz wird weiter bei den Real Estate Products sowie Beteiligungen & Investments liegen.
SIGNIFIKANTE STEIGERUNG ALLER UNTERNEHMENSKENNZAHLEN
„Wachstum in allen Geschäftsbereichen sowie der Ertrag bringende Verkauf der Management- und Dienstleistungsgesellschaften haben dafür gesorgt, dass das Jahr 2007 trotz eines im 2. Halbjahr schwierigen Kapitalmarktumfelds für die Wiener Privatbank ein außerordentlich erfolgreiches Jahr war.“, zieht Helmut Hardt, Mitglied des Vorstandes der Wiener Privatbank, Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Das Ergebnis vor Steuern lag 2007 mit EUR 16,29 Mio. nahezu EUR 10 Mio. über den Werten des Proforma-Geschäftsjahres 2006 (EUR 6,84 Mio.). Deutlich zur Ergebnissteigerung beigetragen hat die starke operative Entwicklung: Der Provisionsüberschuss konnte aufgrund des starken Corporate & Investment-Banking-Geschäfts von EUR 4,77 Mio. im Proforma-Geschäftsjahr 2006 auf nunmehr EUR 8,12 Mio. beinahe verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss war mit EUR 4,34 Mio. ebenfalls deutlich positiv (Proforma-Geschäftsjahr 2006: EUR 2,01 Mio.). Der Sonstige betriebliche Erfolg lag mit EUR 21,61 Mio. signifikant über dem Wert des Proforma-Geschäftsjahres 2006 von EUR 8,20 Mio. und umfasste neben den laufenden Beteiligungserträgen aus Tochtergesellschaften auch den gewinnbringenden Verkauf der Management- und Dienstleistungsgesellschaften Ende 2007.
Der Jahresüberschuss ohne Fremdanteile erhöhte sich von EUR 5,63 Mio. im Proforma-Geschäftsjahr 2006 auf EUR 12,07 Mio. in 2007. Der Gewinn je Aktie belief sich auf EUR 2,63, nach EUR 1,22 im Proforma-Geschäftsjahr 2006.
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2007 von EUR 139,55 Mio. zum 31. Dezember 2006 auf EUR 180,11 Mio. Die Höhe des Eigenkapitals inklusive Fremdanteile belief sich zum 31. Dezember 2007 auf EUR 60,93 Mio., nach EUR 52,61 Mio. Ende 2006. Der Return on Equity lag damit bei ausgezeichneten 23 %. Mit einer Eigenkapitalquote von 34 % (2006: 38 %) verfügt die Wiener Privatbank über eine ausgezeichnete Basis für den Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten.
WACHSTUM IN ALLEN GESCHÄFTSBEREICHEN
Im Geschäftsfeld Private Banking & Vermögensverwaltung konnte das Wachstum erfolgreich fortgesetzt werden. Ende des Geschäftsjahres betreute die Wiener Privatbank rund 11.000 Kunden. Die Assets under Management beliefen sich auf über EUR 600 Mio.
„Wir konnten uns mit unserem aktiven Beratungsansatz und der auf Sicherheit und Kapitalerhalt bedachten Veranlagungsstrategie – so waren wir weder in der Eigenveranlagung noch bei Kundenprodukten von US-Subprime-Krediten oder darauf basierenden Investmentprodukten belastet – erfolgreich positionieren. Gerade in Zeiten erhöhter Volatilität erfreuten sich unsere Dienstleistungen und Produkte verstärkter Nachfrage.“, erläutert Wiener Privatbank-Vorstandsmitglied Sascha Herczegh.
Im Geschäftsfeld Corporate & Investment Banking wurde das Dienstleistungsspektrum insbesondere im Bereich Sekundärmarktbetreuung deutlich ausgebaut. Bei Real Estate Products & Services konnten insgesamt 3 Vorsorgewohnungsprojekte verkauft werden und im Bereich Beteiligungen & Investments Beteiligungsmodelle platziert bzw. vorbereitet und auch eigene Private Equity-Investments durchgeführt werden. Im Geschäftsfeld Asset Management kam es hingegen marktbedingt zu einem leichten Rückgang der veranlagten Mittel bei von der Wiener Privatbank gemanagten Fonds.
STABILISIERUNG DER KAPITALMÄRKTE
Kurzfristig geht die Wiener Privatbank von einer unverändert hohen Volatilität auf den globalen Finanzmärkten aus. Mittelfristig wird jedoch eine Stabilisierung erwartet. Dazu Sascha Herczegh: „Zwar wird sich das Wirtschaftswachstum aufgrund der US-Finanzkrise und der steigenden Inflation verlangsamen, wir sehen jedoch keine weltweite Rezessionsgefahr.“
Für die Entwicklung der europäischen Aktienmärkte sind die Experten der Wiener Privatbank daher zuversichtlich. Anlegern wird Stock Picking und ein Fokus auf Blue Chips und Substanztitel empfohlen. Bewertungen unter dem NAV sollten dabei genutzt werden, um langfristig Positionen aufzubauen. „Genau diese Unterbewertung macht aus unserer Sicht auch Immobilienaktien wieder interessant, da hier die Diskrepanz zwischen gesunden Fundamentaldaten und negativem Marktsentiment bzw. aktueller Bewertung der Aktien besonders groß ist.“, so Sascha Herczegh.
WACHSTUM IN KERNGESCHÄFTSFELDERN
Die Wiener Privatbank sieht sich in einem derartigen herausfordernden Marktumfeld gut positioniert. „Gerade dann, wenn klare Trends fehlen, besteht ein großes Informationsbedürfnis. Wir können dieses Bedürfnis als unabhängige Privatbank optimal erfüllen und einer immer größeren Gruppe von Anlegern, die bei ihren Veranlagungs- und Finanzierungsgeschäften maßgeschneiderte Beratung wünschen, die individuell besten Investmentlösungen anbieten.“, sieht Wiener Privatbank-Vorstandsmitglied Helmut Hardt weiteres Wachstumspotenzial.
Der Wachstumsfokus soll dabei auf den Kerngeschäftsfeldern Private Banking & Vermögensverwaltung, Corporate & Investment Banking sowie Real Estate Products & Services liegen. Dementsprechend und aufgrund der soliden wirtschaftlichen Basis geht die Wiener Privatbank von einem positiven Geschäftsverlauf 2008 aus.
KENNZAHLENÜBERBLICK
in EUR | 2007 | Proforma 20061) | 10-12/2006 | 2005/06 | Bilanzsumme zum Ultimo | 180.117.692 | 139.546.004 | 139.546.004 | 119.543.729 | Eigenkapital zum Ultimo | 60.929.869 | 52.611.853 | 52.611.853 | 50.199.985 | Eigenkapitalquote in % | 34 | 38 | 38 | 42 | Return on Equity in % | 23 | 11 | 9 | 18 | Jahresüberschuss (ohne Fremdanteile) | 12.066.734 | 5.633.029 | 2.379.817 | 4.296.509 | Ergebnis je Aktie | 2,63 | 1,22 | 0,52 | 0,93 | Dividende je Aktie | 1,452) | 0,953) | 0,953) | 0,953) | Anzahl der Aktien zum Ultimo | 4.606.078 | 4.606.078 | 4.606.078 | 4.606.078 |
1) ungeprüft, Proforma-Kennzahlen für die Periode 1-12/2006 (Bilanzkennzahlen zum 31. Dezember 2006, Ergebniskennzahlen aliquot (75 %) aus 2005/06 zuzüglich Rumpfgeschäftsjahr 2006) 2) Dividendenvorschlag 3) Für das Geschäftsjahr 2005/06 einschließlich Rumpfgeschäftsjahr 10-12/2006
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