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Wien, 31. August 2007. Für die Wiener Privatbank Immobilieninvest AG, Österreichs einzige börsenotierte Privatbank, ist das 1. Halbjahr 2007 positiv verlaufen. Besonders erfreulich entwickelte sich die Ertragslage: So konnte ein Periodenüberschuss ohne Fremdanteile von EUR 2,41 Mio. erwirtschaftet werden, nach EUR 0,70 Mio. im 1. Quartal 2007.
"Die positive Entwicklung in unseren Kerngeschäftsfeldern bestätigt die Attraktivität unserer Positionierung am Markt. Für das Gesamtjahr 2007 streben wir weiteres Wachstum, insbesondere durch den Ausbau des Corporate & Investment Banking-Geschäfts und der Akquisition sowie Betreuung gehobener Privatkunden im Bereich Private Banking an", kommentiert Vorstand Helmut Hardt die Unternehmensentwicklung.
Positive Entwicklung in allen Geschäftsfeldern
Im Bereich Private Banking / Asset Management konnte im Berichtszeitraum eine weitere Steigerung der Assets under Management erzielt werden. Dazu trug sowohl die Gewinnung von Neukunden als auch der Ausbau der Geschäftstätigkeit mit bestehenden Kunden bei. „Gerade in einem volatileren Marktumfeld genießt das Thema Vermögenserhalt oberste Priorität. Mit ein Grund dafür, dass unsere professionelle Vermögensverwaltung im 1. Halbjahr 2007 erhöhte Nachfrage verzeichnete“, fasst Helmut Hardt zusammen.
Im Geschäftsfeld Corporate & Investment Banking begleitete die Wiener Privatbank im 1. Halbjahr 2007 die bisher größten Kapitalerhöhungen der conwert Immobilien Invest AG sowie der ECO Business-Immobilien AG als Joint-Lead Manager. Weiters hat die Wiener Privatbank im 1. Halbjahr 2007 5 Market Maker- und 8 Specialist-Mandate für Unternehmen an der Wiener Börse übernommen. Diese Aktivitäten sollen laut Vorstand Sascha Herczegh weiter forciert werden: "Nach Start des neuen Mid Market-Segments an der Wiener Börse sind wir seit Juni 2007 als Capital Market Coach aktiv und bieten dabei kleineren und mittleren Unternehmen professionelle Beratung beim Zulassungsverfahren und während des Börselistings. Mittel- bis langfristig sehen wir in diesem Marktsegment interessantes Wachstumspotenzial und eine weitere Möglichkeit die Aktionärskultur sowohl auf Unternehmens- als auch auf Anlegerseite weiter zu stärken."
Im 1. Halbjahr 2007 hat die Wiener Privatbank ihre Aktivitäten bei Vorsorgewohnungen, einem Kernprodukt im Bereich Real Estate Products, forciert. Insgesamt konnten drei Vorsorgewohnungsprojekte in ausgezeichneten Wiener Wohnlagen realisiert und bereits weitestgehend im 1. Halbjahr 2007 platziert werden.
Das Geschäftsfeld Real Estate Services hat sich im Berichtszeitraum sehr positiv entwickelt. So konnten die Makler-Tochtergesellschaften ihr Vermittlungsvolumen deutlich erhöhen und sich damit bereits im ersten Jahr seit Bestehen unter den Top10 der österreichischen Maklerunternehmen positionieren. Im Geschäftsbereich Versicherungsvermittlung hat sich die Anzahl der abschlossenen Verträge auch aufgrund der erfolgreich angelaufenen Expansion nach Deutschland stark gesteigert. Auch das Immobilienverwaltungsgeschäft konnte im 1. Halbjahr 2007 plangemäß ausgebaut werden: Das verwaltete Volumen stieg per 30.06.2007 auf rund 1,4 Mio. m² (nach rund 900 Tsd. m² zum 31.12.2006).
Ausgezeichnete Ertragslage
Der Periodenüberschuss stieg von EUR 0,70 Mio. im 1. Quartal 2007 auf EUR 2,41 Mio. zum 30.06.2007. Mit einem Provisionsüberschuss von EUR 4,83 Mio. ist es dem Unternehmen darüber hinaus gelungen die Vergleichszahl des gesamten Geschäftsjahres 2005/06 deutlich zu übertreffen. Der hohe Provisionsüberschuss erklärt sich insbesondere durch die im 2. Quartal 2007 zugeflossenen Erträge aus dem Corporate & Ivestment-Banking Geschäft des 1. Quartals 2007.
Die Bilanzsumme des Wiener Privatbank-Konzerns erhöhte sich von EUR 139,55 Mio. zum 31.12.2006 um 84 % auf EUR 256,22 Mio. Ende des 1. Halbjahres 2007. Hauptverantwortlich für diesen starken Ausbau der Bilanzsumme waren kurzfristig zum Bilanzstichtag bestehende hohe Forderungen an Kreditinstitute im Rahmen der Investment Banking-Aktivitäten im 2. Quartal 2007. Dazu Vorstand Helmut Hardt: "Nach Ende des 1. Halbjahres wurden diese Forderungen bereits abgebaut, sodass zum nächsten Stichtag von einer Annäherung der Bilanzsumme an das Niveau vom 1. Quartal 2007 ausgegangen werden kann." Das Eigenkapital inklusive Fremdanteile lag mit EUR 50,67 Mio. trotz der Dividendenzahlung im 2. Quartal 2007 in der Höhe von rund EUR 4,38 Mio. nur leicht unter dem Jahresendwert von EUR 52,61 Mio.
Positiver Ausblick für das Gesamtjahr
Der Vorstand der Wiener Privatbank rechnet aufgrund der positiven Entwicklung des Unternehmens im 1. Halbjahr 2007 und der präzisen Positionierung mit attraktiven Kerngeschäftsfeldern mit einer Fortsetzung des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im Gesamtjahr 2007. Die unveränderte Konzentration auf fundamental abgesicherte Werte wird unter den derzeitigen Kapitalmarktverhältnissen besondere Bedeutung erlangen.
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